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Aktionen des Ortskuratoriums Hannover

Tag des offenen Denkmals 2017 - unerwartet großes Interesse am Verwaltungsgebäude der Continental

Verwaltungsgebäude der Continental
Eingangshalle

Zum diesjährigen Leitmotiv „Macht und Pracht“ hat das OK Hannover am Tag des offenen Denkmals das Gebäude der früheren Hauptverwaltung der Continental Kautschuk- und Guttapercha-Companie der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.


Der monumentale Verwaltungsbau legt mit seiner rationell-modern gegliederten Fassade, dem repräsentativen Portal, mit drei z. T. überglasten Innenhöfen, mit Marmor und Säulen im Inneren Zeugnis ab vom ambitionierten Selbstverständnis des weltweit operierenden Konzerns zu Beginn des 20. Jahrhunderts.


Mit dem von dem Berliner Architekten Peter Behrens, dem "Vater der modernen Architektur", entworfenen Gebäude wird die Moderne im Verwaltungsbau eingeleitet. Es ist der Inbegriff der modernen Architektur in Hannover, indem es sich in seiner klaren Formensprache an der Antike orientiert und von Historismus z. B. des Neuen Rathauses klar abgrenzt.


Mehr als 500 Interessierte suchten am ToffD das am Rande der Innenstadt Hannovers gelegene Verwaltungsgebäude der Continental auf. Aufgrund des unerwartet großen Andrangs haben Dr. Sid Auffarth und Steve Chudzinski vom OK Hannover neben den geplanten drei Führungen spontan weitere Führungen angeboten.

Jahresexkursion 2017 für die Förderer der Stiftung Denkmalschutz

Die Jahresexkursion des OK Hannover zu Baudenkmalen, die von der DSD gefördert wurden, führte in diesem Jahr in die Nordheide.


Dr. Sid Auffarth hatte für die Förderer ein Programm zusammengestellt, das die ganze Bandbreite der geförderten Objekte deutlich machte.  


Als Beispiel für ein historisches Denkmal wurde die Gutskapelle von Gut Holm in Buchholz besichtigt.

(http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/panorama/gutskapelle-holm-restaurierung-ist-abgeschlossen-d42451.html)

Gutskapelle von Gut Holm
Gutskapelle von Gut Holm

Als Beispiel für ein künstlerisches Denkmal war die Kunststätte Bossard, Jesteburg (Atelierhaus, Kunsttempel, Parkanlage von 1912 - 1950) das nächste Ziel.

(http://www.bossard.de/)

Wohnhaus Bossard
Wohnhaus Bossard

Nach der Mittagspause war als technisches Denkmal die Wassermühle Karoxbostel (Mühle ab1438, Hof ab 1366) Ziel der Exkursion.
(http://wassermühle-karoxbostel.de/)

Wassermühle Koraxbostel
Wassermühle Koraxbostel

Zum Abschluss führte Dr. Auffarth zu einem Gartendenkmal, zu Breidings Garten in Soltau (ab 1850). (http://www.breidings-garten.de/)

Breidings Garten
Breidings Garten

Das Interesse an der Exkursion war wieder so groß, dass den Interessierten für den 24. Mai eine zweite Fahrt angeboten wird.


Aktionen zum Tag des offenen Denkmals 2016

Das Kesselhaus in Hannover-Linden

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 stand unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“
In Linden konnte das Kesselhaus der ehemaligen Bettfedernfabrik Werner & Ehlers auf dem Faust-Gelände besichtigt werden. Das Kesselhaus mit seiner einmaligen gewaltigen Kesselanlage - das Herzstück der Fabrik – ist heute ein wichtiger Zeuge der vergangenen Industriekultur in unserer Stadt.
Nach umfangreichen Säuberungsaktionen wurden die Türen am Sonntag zur Besichtigung der ersten Etage geöffnet.
Die Faust-Stiftung und die Faust-Kesselhausinitiative hatten zur Eröffnung eingeladen. Ab 12.00 Uhr konnten Interessenten bei einer Führung im ersten Stock den 1927 gebauten, 8 m hohen Dampfkessel besichtigen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat das Kesselhaus in diesem Jahr in ihre Liste der Förderprojekte aufgenommen und sich mit 50.000 € an den ersten Sanierungsarbeiten beteiligt.
Unser Ortskuratorium war mit einem Infostand auf dem Gelände vertreten.
http://www.linden-kesselhaus.de


Die Waterloosäule
Durch eine gemeinsame Initiative vom Kulturdezernat der Stadt, der HAZ und der Baudenkmal-Stiftung Raum Hannover war es auch in diesem Jahr wieder möglich, die Waterloo-Säule zu öffnen. Interessierte konnten in kleinen Gruppen Hannover von oben betrachten.
Ein Mitglied des OK und Herr von Meding von der HAZ informierten über Baugeschichte und Umgebung der Säule. Das Interesse an dieser Führung war wieder sehr groß.

Das OK Hannover zeigt „Hannovers Schätze“: Kapelle und Rittergut Edelhof

Zu Beginn des Jahres hat das OK Hannover beschlossen, den Freunden des Denkmalschutzes in Hannover - ergänzend zum ToffD - zukünftig mehrmals im Jahr den Zugang zu bauhistorisch bedeutenden, meist aber nicht öffentlich zugänglichen Bauten zu ermöglichen.

Ein erster jour fixe in dieser Reihe war das unten näher beschriebene Konzert in der restaurierten Kapelle im Landesamt für Denkmalpflege am 29. April 2016.

Der zweite jour fixe fand am 13. August 2016 auf dem Rittergut Edelhof in Hannover-Ricklingen statt. Zunächst wurde die Edelhofkapelle besichtigt, eine der ältesten Kirchen Hannovers, die etwa zeitgleich mit der Kreuz-, der Ägidien- und der Marktkirche in der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert erbaut wurde.

http://www.michaelis-hannover.de/artikel/2015/01/michaeliskirche-und-edelhofkapelle.php#edelhofkapelle

Edelhofkapelle

Daran schloss sich ein Rundgang über die mittelalterliche Gutsanlage an, die einzige in dieser weitgehend geschlossenen Form erhaltene Anlage in Hannover. Heute ist das Gut in Wohnungen aufgeteilt. Die Gutsanlage öffnet sich zu einer Parkanlage mit altem Baumbestand, die bis an die Ihme reicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Edelhof_Ricklingen

Gutsanlage Ricklingen






Zu beiden Angeboten war nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich, das Interesse der Freunde der Denkmalpflege in Hannover war deutlich größer. Im Herbst plant das OK einen weiteren jour fixe.

Der Termin wird wahrscheinlich der 22. Oktober 2016 sein.

Jahresexkursion ins Braunschweiger Land

Die Exkursion des OK Hannover zu denkmalschützten Gebäuden, die mit Unterstützung der DSD restauriert wurden, führte in diesem Jahr in die Region Braunschweig – Wolfsburg.
Wie schon in den vergangenen Jahren hat Dr. Sid Auffarth für die Teilnehmer ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Besucht wurden Bauwerke aus dem Mittelalter bis zur Moderne:
Jödebrunnen (Braunschweig), der vom 14. Jahrhundert bis 1864 die Braunschweiger Altstadt mit Trinkwasser versorgte.
(https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6debrunnen)
Jakob-Kemenate (Braunschweig), eines der ältesten noch erhaltenen Bauwerke der Stadt Braunschweig, das eine moderne Erweiterung erfahren hat, so das ein höchst interessantes Gebäude-Ensemble aus mittelalterlichem Baudenkmal und zeitgenössischer Architektur entstanden ist.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob-Kemenate)
Kavalierhaus (Gifhorn), das zweitälteste Gebäude in Gifhorn präsentiert die Originalwohnung der letzten Bewohnerin („bürgerliche Wohnkultur im 20. Jahrhundert“) als Museum.
http://www.gifhorn-fuehrungen.de/Kavalierhaus.php
Scharoun-Theater (Wolfsburg), 1973 von Hans Scharoun im Geiste des Funktionalismus auf den Hügeln gegenüber der Stadt geschaffen.
(http://theater.wolfsburg.de/das-theater/architektur/)
Burg Brome, eine in Teilen gut erhaltene mittelalterliche Wasserburg, die heute als Heimatmuseum mit dem Schwerpunkt ländliche Selbstversorgung und altes Handwerk genutzt wird.
(http://www.brome.de/wissenswertes-ueber-brome/museum-burg-brome/)
Vor Ort wurden die Teilnehmer immer herzlich begrüßt und mit interessanten Erläuterungen durch das Baudenkmal geführt.
Wie schon in den vergangenen Jahren war auch in diesem Jahr das Interesse an der Jahresexkursion sehr groß. Das OK versucht einen zweiten Termin anzubieten.

Benefizkonzert des OK Hannover

Barockkonzert in der Kapelle des ehemaligen Vinzenzstifts

Barockmusik auf historischen Instrumenten in einer alten Kapelle - am 29. April 2016 hat das OK Hannover die Freunde der Denkmalpflege zu einem Benefizkonzert eingeladen.

Das Konzert fand in der jüngst restaurierten Kapelle des ehemaligen Vincenzstifts, in dem heute das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege seinen Sitz hat, statt.

Auf historischen Instrumenten spielten Bernward Lohr (Cembalo) und Anne Röhrig (Barockvioline) Werke von Francesco Maria Veracini und Johann Adolf Hasse sowie von Johann Sebastian Bach, seinem Sohn Carl Philipp Emanuel und dessen Paten Georg Philipp Telemann.
Dieser besondere Abend in der Kapelle wurde belohnt mit riesigem Applaus für die Musiker und großzügigen Spenden der Besucher. Er fand seinen Abschluss in interessanten Gesprächen bei einem Glas Wein und leckeren Snacks, wozu das OK seine Gäste eingeladen hatte.
Näheres zur Kapelle unterhttp://www.denkmalpflege.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=37381&article_id=138223&_psmand=45

Riesiges Interesse an den Angeboten des OK Hannover zum ToffD

Zum Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals „Handwerk, Technik, Industrie“ hat das OK Hannover das ehemalige Eisenbahn-Ausbesserungswerk in Leinhausen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Werk, das 1874 gegründet und noch bis 1992 betrieben wurde, steht als ein Modellbeispiel der Industriearchitektur im 19. Jahrhundert.
Die Resonanz war überwältigend! An den drei Führungen von Axel Stelter und Sid Auffarth haben jeweils bis zu 200 Personen teilgenommen.
Wegen des anhaltend großen Interesses in den vergangenen Jahren hat das OK auch dieses Jahr wieder den Aufstieg auf die Waterloosäule ermöglicht. Die Teilnehmer erhielten zusätzlich kurze Erläuterungen zu historischen, baugeschichtlichen und denkmalpflegerischen Hintergründen durch das OK.
Da nur jeweils 10 Personen zugleich die Säule besteigen durften, wurden Teilnehmerlisten ausgelegt, die auch in diesem Jahr schon nach kurzer Zeit voll waren. Obwohl noch drei zusätzliche Führungen angeboten wurden, mussten viele Interessenten vertröstet werden.

Aktionen des OK Hannover zum Tag des offenen Denkmals

Ehemaliges Eisenbahn-Ausbesserungswerk in Leinhausen

Am 13. September 2015 stellt das OK Hannover das ehemalige Eisenbahn-Ausbesserungswerk der Öffentlichkeit vor.

Um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr bieten Axel Stelter und Sid Auffarth vom OK Führungen an.

Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk ist ein Modellbeispiel der Industriearchitektur im 19. Jahrhundert. Das Werk wurde 1874 gegründet und bis 1992 betrieben. Vom ehemaligen Betrieb zeugen etliche Bauten wie zwei Magazingebäude von 1882, ein Speisehaus von 1875, ein Verwaltungsgebäude von 1876 sowie der Wasserturm von 1906. Die Arbeiterkolonie wurde 1959 abgerissen.

Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk befindet sich in der Einbecker Str. 1a, 30419 Hannover-Leinhausen.


Waterloo-Säule

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das OK Hannover auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, die Waterloosäule zu besteigen.

Die Führungen durch Mitarbeiter des OK finden halbstündlich von 10.30 bis 16.00 Uhr statt. Da nur jeweils 10 Personen die Säule besteigen können, liegen ab 10.00 Uhr Listen zum Aufstieg aus.

Die Waterloosäule ist eine über 46 m hohe toskanische Säule, bekrönt mit der Figur der Viktoria, die 1829-32 nach Plänen von Georg Ludwig Lawes zur Ehrung der 1815 in der Schlacht bei Waterloo gefallenen Hannoveraner errichtet wurde.

Große Resonanz auf die Öffnung der Waterloosäule

Besucher am Fuß der Waterloosäule
Besucher am Fuß der Waterloosäule
Begeisterte Besucher auf der Aussichtsplattform
Begeisterte Besucher auf der Aussichtsplattform

Am 18. Juni 2015 – 200 Jahre nach der Schlacht bei Waterloo, zu deren Erfolg auch der hannoversch-britische General Carl von Alten wesentlich beigetragen hat, und 183 Jahre nach der Eröffnung der Waterloosäule - hat das OK Hannover gemeinsam mit der HAZ die Waterloosäule der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Obwohl das OK Hannover bereits in den vergangenen Jahren mehrmals im Jahr die Besteigung der Waterloosäule möglich gemacht hatte, war auch dieses Mal wieder das Interesse der hannoverschen Bevölkerung sehr stark.
Da nur jeweils 10 Teilnehmer zugleich die Aussichtsplattform besteigen können, lagen Listen aus, die bereits nach kurzer Zeit voll waren. Die Besucher lauschten interessiert den historischen und baugeschichtlichen Einführungen von Dr. Auffarth zu Beginn und zeigten sich von der tollen Aussicht, die Conrad von Mehding nach 190 Stufen Aufstieg oben auf der Plattform näher erläuterte, begeistert.
Das Engagement des OK Hannover wurde von den Besuchern durch zahlreiche Spenden für die DSD gewürdigt.
Zahlreiche Interessierte mussten wir auf die nächsten Termine am 15. August und am Tag des offenen Denkmals am 13. September vertrösten.

Jahresexkursion des OK zu den Fagus-Werken und nach Wrisbergholzen

Besuch der Fagus-Werke
Besuch der Fagus-Werke

Die jährliche Exkursion des OK Hannover zu interessanten Förderprojekten in der Umgebung führte dieses Jahr ins Alfelder Land, rund um die Sieben Berge. Wie schon in den vergangenen Jahren haben Dr. Auffarth und Frau Wolff auch 2015 ein abwechslungsreiches, interessantes Programm für am Denkmalschutz Interessierte zusammengestellt:
Zunächst ging es zur Schuhleistenfabrik Fagus in Alfeld. Das Fagus-Werk wurde 1911 vom Architekten und Bauhausgründer Walter Gropius im Auftrag von Carl Benscheidt errichtet. Das Ergebnis der genialen Zusammenarbeit des jungen Architekten mit dem innovativen Firmengründer gilt weltweit als Ursprungsbau der Moderne. Mit einer herausragenden Stahl-Glas-Architektur gelang es Gropius einem mittelständischen Betrieb ein völlig ungewohntes, vom traditionellen abweichendes Erscheinungsbild zu geben. Seit mehr als 100 Jahren werden in diesem lebenden Denkmal die Fagus-Schuhleisten produziert. Seit 2011 zählt das architektonische Meisterwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe.
An den Besuch der Produktionsstätten schloss sich ein Rundgang durch die seit 2006 in einem ehemaligen Lagerhaus befindliche Fagus-Gropius-Ausstellung an. Gezeigt werden hier die Firmengeschichte, die Herstellung von Schuhleisten, die Sanierungsarbeiten an dem Fabrikgebäude und die Trends in der Schuhmode in den letzten 100 Jahren.
Der historische Fahrstuhl in diesem Gebäude wurde im vergangenen Jahr mit Unterstützung der DSD restauriert.
Eine Produktionsstätte aus einer ganz anderen Epoche wurde am Nachmittag besucht: Im Rahmen des Besuchs von Schloss Wrisbergholzen ging es zunächst zu dem Barockgebäude, das früher die Fayencemanufaktur beherbergte. Im Schloss konnte das einzigartige Fliesenzimmer mit großen blauen Fayencen besichtigt werden.
Bereits vor 30 Jahren wurde der „Verein zur Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen e.V.“ gegründet. Mit großem Engagement kümmern sich seitdem ca. 20 aktive Mitglieder ehrenamtlich um die Erhaltung des vom Verfall bedrohten Gebäudes der Wrisbergschen Fayence Manufaktur.
Zwei fachkundige Mitglieder des Vereins führten die Teilnehmer anschließend durch den historisch bedeutsamen Schlosspark.
Nach der Führung durch die Anlagen wurden alle mit Kaffee und leckerem Kuchen in der Orangerie des Schlosses von Mitgliedern des Vereins bewirtet.
Ein würdiger Abschluss des interessanten Tages war ein Konzert auf der historischen Johann-Georg-Müller-Orgel in der St. Martins Kirche.
Das Interesse an der Exkursion war in diesem Jahr so groß, dass nur etwa die Hälfte der Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. Deshalb wird dieselbe Fahrt noch einmal am 10. Juni angeboten.

Stellungnahme zu den aktuellen Problemen bei der Sanierung des Landtagsgebäudes

Stellungnahme des Ortskuratoriums Hannovers der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Vorstandes der BauDenkmalStiftung Raum Hannover.

"Wenn Neubauvisionen in einen Altbau gepresst werden, ist ein Scheitern vorhersehbar. Die provisorischen Stahlstützen unter den Außenmauern und die Streben im Inneren zeigen, dass den Bau nichts mehr zusammenhält. Wenn ein Bau völlig entkernt wird, hat das konstruktive Auswirkungen auf den Rest. Es scheint, dass nicht der Beton bröckelig ist, sondern dass die Standsicherheit Schaden genommen hat. Schuld daran sind die Abgeordneten und der Präsident des Landtages, das staatliche Baumanagement und die Architekten, Leidtragender ist das Baudenkmal Plenarsaal. Wären die Abgeordneten bei dem behutsamen Umbauvorschlag der Preisträger von 2003, Kai M. Koch und Anne Panse, geblieben, stünde hier ein heller, moderner, weniger kostspieliger Bau, der den Charme und den Zeitgeist des Originals bewahrt hätte. Der Landtag und auch der Plenarsaal sind ein historisches Dokument nicht nur in der äußeren Hülle, sondern auch in den Raumfolgen und deren Ausgestaltung. So lautete die Forderung der BürgerInnen, die mit 45.000 Unterschriften "aufgestanden" sind."

Hannover, 11. Februar 2015
Der Vorsitzende Dr. Sid Auffarth

79. Sitzung des Ortskuratoriums Hannover

Am 11. Februar 2015 fand die 79. Sitzung des OK Hannover und BaudenkmalStiftung statt. Zwei Schwerpunkte standen im Mittelpunkt der Diskussionen: Zum einen wurde über den Stand geförderter Projekte berichtet und neue Förderungen beschlossen. Zum anderen wurden die zentralen Aktivitäten für 2015 wie Jahresexkursion und ToffD geplant. Ferner wurde über die aktuellen Entwicklungen bei der Sanierung des Landtagsgebäudes gesprochen sowie die geplanten Maßnahmen bei der Waterloosäule.

Tag des offenen Denkmals 2014

Am Tag des offenen Denkmals am 14. September 2014 hat das Ortskuratorium Hannover die Waterloosäule und den Chemie-Hörsaal der Universität Hannover für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Wie schon bei früheren Gelegenheiten haben sich wieder sehr viele für einen Aufstieg auf die Waterloosäule interessiert. Da aus baupolizeilichen Gründen nur jeweils 15 Personen gleichzeitig die Säule besteigen dürfen, haben wir Listen für Interessiert auslegen müssen. Bereits am späten Vormittag waren alle Listen gefüllt.


Auch der Chemiesaal stieß auf großes Interesse. Wir haben deshalb statt der geplanten zwei Führungen vier angeboten, so dass etwa 180 Personen sich den Hörsaal ansehen konnten.

Bildergalerie

Die Bildergalerie vermittelt einen Eindruck von den vielfältigen Aktivitäten des Ortskuratoriums Hannover, z. B. vom Tag des offenen Denkmals, von Vorträgen und Führungen, von der Übergabe von Förderverträgen.

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